Verehrung und Gottergebenheit
Verfasst von elb unter David R. Hawkins, GOTT, Gebet, Hingabe, Innere Haltungen am 3. Februar 2009
»O Gott!« rief einer viele Nächte lang,
Und süß ward ihm sein Mund von diesem Klang.
»Viel rufst du wohl!« sprach Satan voller Spott:
»Wo bleibt dir Antwort: “Hier bin ich!” von Gott?
Nein, keine Antwort kommt vom Thron herab!
Wie lange schreist du noch “O Gott!” Laß ab!«
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Als er betrübt, gesenkten Hauptes, schwieg,
Sah er im Traum, wie Chidr1 niederstieg,
Und sprach: »Warum nennst du ihn denn nicht mehr?
Was du ersehnst, – bereust du es so sehr?«
Er sprach: »Nie kommt die Antwort: “Ich bin hier!”
So fürchte ich, er weist die Türe mir!«
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»Dein Ruf “O Gott!” ist mein Ruf “Ich bin hier!”
Dein Schmerz und Flehn ist Botschaft doch von mir,
Und all dein Streben, um mich zu erreichen,
Daß ich zu mir dich ziehe, ist’s ein Zeichen!
Dein Liebesschmerz ist meine Huld für dich -
Im Ruf “O Gott!” sind hundert “Hier bin ich!”«.
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Jelal-ad-Din Rumi
Der Nutznießer von Anbetung ist der Anbetende
David Hawkins
1 Chidr (Chidhr, Chidher, al-Chadhir) [arab. "der Grüne"] – sagenhafte Gestalt des Islam. Chidr soll als ewiger Wanderer im Reich der Finsternis bis zur Lebensquelle vorgedrungen sein.
Rütteln an den Pforten des Himmels
Verfasst von elb unter David R. Hawkins, Demut, Empfehlungen, GOTT, Gebet, Hingabe, spirituelle Übung am 7. Dezember 2008

Eines der kraftvollsten Gebete, ist es, zu wiederholen, dass man ein Diener GOTTES sei. Du sagst: “Ich bin ein Diener des HERRN; Deshalb ist mein Wille, meine Gedanken, und alles weitere nutzlos.“ Dadurch, dass du erklärst, ein Diener des HERRN zu sein, und dann GOTT bittest SEINEN WILLEN für dich zu äußern, und daraufhin fragst: “Auf welche Weise kann ich DIR dienen, Oh HERR?“, vervollkommnet dich GOTT. Denn nun, bist du zu SEINEM Problem geworden. Nun ist es SEIN Problem, wie man aus dir ein besseres Instrument macht.
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So wie eine Katze, die zeigt, dass dein Zuhause nun ihres ist und du sie deshalb nun zu füttern hast.
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Ich nenne das „Rütteln an den Pforten des Himmels”.
An den Himmelspforten rüttelst du, indem du GOTT sagst, dass du SEIN Diener bist und ER sich jetzt darum kümmern muss. Und nun bedrängst du IHN mit Gebeten und demütigem Flehen.
Ramana Maharshi sagte: „Letztendlich wird GOTT Mitleid mit dir haben und dir geben, was du erbittest.” Natürlich scherzt Maharshi auf eine Art, aber andererseits meint er es sehr ernst.
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Wenn du beginnst an den Pforten des Himmels zu rütteln, könnte man sagen, dass GOTT nun aufmerksam auf dich werden muss. Andererseits ist dort dieser Idiot da draußen, der Inanspruch nimmt dein Diener zu sein und du musst nun irgendetwas dafür tun.*
Wer bereits das Glück hatte Dr. David R. Hawkins via Video oder Live mitzuerleben, weiß, mit wieviel wahrhaft göttlichem Humor er spirituelle Sachverhalte zum Ausdruck zu bringen vermag. Ich sehe sein Lachen und Lächeln, die von diesen Worten begleitet werden.
Der Wunsch, ein Diener GOTTES werden zu wollen, erwickelt sich aus einer grenzenlosen Liebe zu GOTT. Und aus dieser grenzenlosen Liebe Zum Rest des Beitrags »
Das Gebet als Weg zu wahrer Demut
Verfasst von elb unter David R. Hawkins, Demut, Ein Kurs in Wundern, GOTT, Gebet, spirituelle Übung am 2. Dezember 2008
„Das Gebet ist ein Weg zu wahrer Demut“ heißt es in den Ergänzungen zu Ein Kurs in Wundern. „(Es) steigt langsam empor und wächst an Stärke und an Liebe und an Heiligkeit. Lass es vom Boden sich erheben, von wo aus es beginnt, zu GOTT emporzusteigen, und endlich wird die wahre Demut kommen […], (die) Frieden bringt, weil sie nicht beansprucht, dass du über das Universum herrschen oder alle Dinge so beurteilen musst, wie du sie haben möchtest.” ¹
Das Gebet hat viele Formen. Manche Gebete entstehen aus der Überzeugung der eigenen Bedürftigkeit, manch andere gleichen eher einer Widmung.
Sie alle bilden eine Leiter, an der zu Beginn die Illusion einer Trennung von GOTT steht und hinter dem Bitten die Absicht GOTT zu kontrollieren. Diese Leiter führt weiter hinauf bis zur Erleuchtung, dem Gewahrwerden des Einsseins mit GOTT, wo das kleine Selbst sich im SELBST der LIEBE GOTTES auflöst.
Dann ist das Gebet nichts anderes mehr als „die eine Stimme, die sich der SCHÖPFER und die Schöpfung teilen” ¹, ein Lied des Dankes.
Die Gabe des Rabbis – M. Scott Peck
Verfasst von elb unter Innere Haltungen am 21. Februar 2008
Diese Geschichte begab sich in einem Kloster, welches in schwere Zeiten geraten war. Einst ein machtvoller Orden, gingen infolge der Verfolgungswellen und des aufkommenden Säkularismus im Laufe der Jahrhunderte all seine Zweigstellen verloren, und er schrumpfte derart zusammen, dass schliesslich nur noch fünf Mönche im allmählich verfallenden Mutterhaus übrigblieben: Der Abt und vier Mönchsbrüder, ein jeder von ihnen über siebzig Jahre alt. Unübersehbar war dies ein aussterbender Orden.
In den tiefen Wäldern, die das Kloster umgaben, befand sich eine kleine Hütte, die einem Rabbi aus der nahegelegenen Stadt hin und wieder als Einsiedelei diente. Nach den vielen einsamen Jahren des Betens und der Kontemplation waren die alten Mönche ein wenig hellsichtig geworden, so dass sie es immer fühlen konnten, wenn der Rabbi sich in seiner Eremitage befand. “Der Rabbi ist in den Wäldern, der Rabbi ist wieder in den Wäldern” pflegte dann einer dem anderen zuzuraunen.
Von trostlosen Gedanken über das herannahende Ende seines Ordens gequält, fasste der Abt bei einer dieser Gelegenheiten den Entschluss, die Einsiedelei aufzusuchen und herauszufinden, ob der Rabbi nicht möglicherweise einen weisen Rat für ihn habe, mit dem das Kloster vor dem Untergang bewahrt werden könne. Der Rabbi hiess den Abt in seiner Hütte willkommen.
Der Prozess der Übergabe
Verfasst von elb unter David R. Hawkins, SELBST, spirituelle Übung, Übergabe am 12. Februar 2008
Im dem Buch “Licht des Alls” von Dr. David R. Hawkins gibt es einen Abschnitt, der den Prozess der Übergabe überblickt und deutlich macht, dass es unter jeder an GOTT übergebenen Denkposition, noch tiefere Glaubensebenen gibt.
Alle spirituellen Sucher wissen, dass das Wesen aller Pfade zu GOTT im Sich-Ausliefern besteht, aber wem und wie ist nicht klar. Ohne eine deutliche Technik verbringen viele Suchende Jahre mit der Übergabe an Inhalten und beklagen sich, dass sie damit nicht weiterkommen. Der Geist/Gemüt (mind) fährt einfach fort mit seiner endlosen Produktion, und man kann somit Inhalte gar nicht so schnell abgeben, wie sie produziert werden. Es ist ein Spiel, bei dem man nur verlieren kann.
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David R. Hawkins. Licht des Alls; S.85 (freie Übersetzung)
Dr. Hawkins schreibt, dass hinter dem immer wieder erneut produzierten Inhalt,
- das Problem der “Anhaftung an den Inhalt” liegt
- die Anhaftung an den Inhalt an der darunter liegenden Glaubensüberzeugung, “dass ein mentaler Inhalt Glück bringt und Probleme löst”
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Die zwei Stile der Kontemplation
Verfasst von elb unter David R. Hawkins, Hingabe, spirituelle Übung am 5. Februar 2008
Nicht fokussierter, kontemplativer Stil:
Die Aufmerksamkeit wird von der zentralen Sicht zur peripheren Sicht verschoben
In dieser Praxis bleibt man ständig der Gesamtheit seiner Umgebung gewahr, ohne Fokus, Interesse oder Auswahl auf etwas Konkretes zu richten. Diese Methode ist besonders zu Beginn nicht passend für Situationen, die unsere Anwesenheit und Teilnahme erfordern, wie beispielsweise Auto fahren. Später kann sie fast durchgängig benutzt werden. Indem man fest im peripheren Sichtfeld bleibt, ohne etwas zu bevorzugen oder zurückzuweisen, das man sieht oder hört, wächst die Loslösung. Plötzlich ist man der Ganzheit und des Eins-Seins von ALLEM, WAS IST, gewahr und erkennt, dass jedes Element die perfekte Ausdrucksform seiner eigenen Essenz ist. Es stellt sich heraus, dass alles in perfekter Heiterkeit und vollkommener Harmonie vor sich geht. Zum Rest des Beitrags »
Neues Forum!
Verfasst von elb unter Allgemeines, David R. Hawkins am 5. Februar 2008
Liebe Leser!
Es ist soweit: endlich gibt es nun auch ein deutschsprachiges Forum, das sich ausschliesslich mit der Lehre von David R. Hawkins beschäftigt.
Hier ist der Link: davidrhawkins.wunder-kurs.de
Momentan kann man auch als Gast dort schreiben, doch wer gerne möchte, kann sich auch anmelden. Es lohnt sich dies zu tun, weil dann ein wenig mehr Funktionen zur Verfügung stehen, die das Forumleben erleichtern und reicher machen.
Was für eine Freude!!!
Ganzhingabe
Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir,
was mich hindert zu Dir!
Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich fördert zu Dir!
Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen Dir!*
*Nikolaus von der Flühe
Einfache Hilfsmittel von großem Wert
Verfasst von elb unter David R. Hawkins, Empfehlungen, Innere Haltungen am 28. Januar 2008
Mit dieser bemerkenswerten Liste an Hilfsmitteln (die es sich lohnt eingerahmt an die Wand zu hängen und zu verinnerlichen) möchte ich gerne auf eine ebenso bemerkenswerte Seite im Internet aufmerksam machen: SpiritualWiki. Insbesondere das dort eingebettete Portal zu der Lehre von David R. Hawkins, aus dessen Feder diese aufgeführten “Tools” stammen, möchte ich dir ans Herz legen.
Einfache Hilfsmittel von großem Wert:
- Sei zu allem und jedem freundlich einschließlich deiner selbst, ohne Ausnahme und zu jeder Zeit.
- Ehre das Leben in all seinen Ausdrucksformen, wie dem auch immer sei, selbst wenn du es nicht verstehst.
- Setze bei nichts ein tatsächlich gesichertes Wissen voraus. Bitte GOTT, (dir) den Sinngehalt zu enthüllen.
- Strebe danach, die verborgene Schönheit von allem, was existiert, zu sehen – dann wird sie sich offenbaren.
- Vergib’ allem, was du erlebst und erfährst, wie dem auch immer sei. Bedenke, dass Christus, Buddha und Krishna gleichermaßen sagten, dass alle Irrtümer auf Grund von Unwissenheit geschehen. Sokrates sagte, dass sich alle Menschen nur für das entscheiden können, was sie für richtig halten. Zum Rest des Beitrags »
Was besagt “Ein Kurs in Wundern”?
Verfasst von elb unter Ego, Ein Kurs in Wundern, GOTT, Heiliger Geist, LIEBE, SELBST, Vergebung am 28. Januar 2008
Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.
Hierin liegt der Frieden Gottes.
So beginnt Ein Kurs in Wundern. Er trifft eine grundlegende Unterscheidung zwischen dem Wirklichen und dem Unwirklichem, zwischen Erkenntnis und Wahrnehmung. Erkenntnis ist Wahrheit – unter einem einzigen Gesetz, dem Gesetz der Liebe oder GOTTES. Die Wahrheit ist unveränderlich, ewig und
unzweideutig. Sie kann unerkannt sein, aber sie kann nicht verändert werden. Sie gilt für alles, was GOTT erschaffen hat, und nur das, was ER erschaffen hat, ist wirklich. Sie liegt jenseits des Lernens, weil sie jenseits von Zeit und Prozess liegt. Sie hat kein Gegenteil, keinen Anfang und kein Ende. Sie ist einfach.
Die Welt der Wahrnehmung andererseits ist die Welt der Zeit, der Veränderung, der Anfänge und der Enden. Sie beruht auf Deutung, nicht auf Tatsachen. Sie ist die Welt der Geburt und des Todes, gegründet auf den Glauben an Mangel, Verlust, Trennung und Tod. Sie wird gelernt statt gegeben, ist selektiv in ihren Wahrnehmungsschwerpunkten, instabil in ihrer Funktionsweise und falsch in ihren Deutungen.
Aus Erkenntnis und Wahrnehmung gehen zwei unterschiedliche Denksysteme hervor, die in jeder Hinsicht gegenteilig sind. Im Bereich der Erkenntnis existieren keine Gedanken getrennt von GOTT, weil GOTT und SEINE SCHÖPFUNG einen WILLEN miteinander teilen. Die Welt der Wahrnehmung hingegen ist aus dem Glauben an Gegensätze und getrennte Willen gemacht, die in ständigem Konflikt miteinander und mit GOTT sind. Was die Wahrnehmung sieht und hört, scheint wirklich zu sein, weil sie nur das ins Bewusstsein einlässt, was den Wünschen des Wahrnehmenden entspricht. Das führt zu einer Welt von Illusionen, zu einer Welt, die ständiger Abwehr bedarf, gerade weil sie nicht wirklich ist.
Wenn du in der Welt der Wahrnehmung gefangen bist, dann bist du in einem Traum gefangen. Du kannst ohne Hilfe nicht daraus entrinnen, weil alles, was dir deine Sinne zeigen, nur die Wirklichkeit des Traums bezeugt. GOTT hat die ANTWORT bereitgestellt, den einzigen AUSWEG, den wahren HELFER. Es ist die Funktion SEINER STIMME, SEINES HEILIGEN GEISTES, zwischen den beiden Welten zu vermitteln. ER kann das tun, weil ER, während ER einerseits die Wahrheit erkennt, andererseits auch unsere Illusionen wahrnimmt, doch ohne an sie zu glauben. Es ist das Ziel des HEILIGEN GEISTES, uns aus der Traumwelt entrinnen zu helfen, indem ER uns lehrt, wie wir unser Denken umkehren und unsere Fehler verlernen können. Die Vergebung ist die große Lernhilfe des HEILIGEN GEISTES, um diese Umkehr im Denken herbeizuführen. Doch hat der Kurs seine eigene Definition für das, was Vergebung wirklich ist, genau wie er die Welt auf seine Weise definiert.
Die Welt, die wir sehen, spiegelt lediglich unseren eigenen inneren Bezugsrahmen wider: Zum Rest des Beitrags »



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