Archiv für Kategorie spirituelle Übung
Rütteln an den Pforten des Himmels
Verfasst von elb unter David R. Hawkins, Demut, Empfehlungen, GOTT, Gebet, Hingabe, spirituelle Übung am 7. Dezember 2008

Eines der kraftvollsten Gebete, ist es, zu wiederholen, dass man ein Diener GOTTES sei. Du sagst: “Ich bin ein Diener des HERRN; Deshalb ist mein Wille, meine Gedanken, und alles weitere nutzlos.“ Dadurch, dass du erklärst, ein Diener des HERRN zu sein, und dann GOTT bittest SEINEN WILLEN für dich zu äußern, und daraufhin fragst: “Auf welche Weise kann ich DIR dienen, Oh HERR?“, vervollkommnet dich GOTT. Denn nun, bist du zu SEINEM Problem geworden. Nun ist es SEIN Problem, wie man aus dir ein besseres Instrument macht.
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So wie eine Katze, die zeigt, dass dein Zuhause nun ihres ist und du sie deshalb nun zu füttern hast.
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Ich nenne das „Rütteln an den Pforten des Himmels”.
An den Himmelspforten rüttelst du, indem du GOTT sagst, dass du SEIN Diener bist und ER sich jetzt darum kümmern muss. Und nun bedrängst du IHN mit Gebeten und demütigem Flehen.
Ramana Maharshi sagte: „Letztendlich wird GOTT Mitleid mit dir haben und dir geben, was du erbittest.” Natürlich scherzt Maharshi auf eine Art, aber andererseits meint er es sehr ernst.
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Wenn du beginnst an den Pforten des Himmels zu rütteln, könnte man sagen, dass GOTT nun aufmerksam auf dich werden muss. Andererseits ist dort dieser Idiot da draußen, der Inanspruch nimmt dein Diener zu sein und du musst nun irgendetwas dafür tun.*
Wer bereits das Glück hatte Dr. David R. Hawkins via Video oder Live mitzuerleben, weiß, mit wieviel wahrhaft göttlichem Humor er spirituelle Sachverhalte zum Ausdruck zu bringen vermag. Ich sehe sein Lachen und Lächeln, die von diesen Worten begleitet werden.
Der Wunsch, ein Diener GOTTES werden zu wollen, erwickelt sich aus einer grenzenlosen Liebe zu GOTT. Und aus dieser grenzenlosen Liebe Zum Rest des Beitrags »
Das Gebet als Weg zu wahrer Demut
Verfasst von elb unter David R. Hawkins, Demut, Ein Kurs in Wundern, GOTT, Gebet, spirituelle Übung am 2. Dezember 2008
„Das Gebet ist ein Weg zu wahrer Demut“ heißt es in den Ergänzungen zu Ein Kurs in Wundern. „(Es) steigt langsam empor und wächst an Stärke und an Liebe und an Heiligkeit. Lass es vom Boden sich erheben, von wo aus es beginnt, zu GOTT emporzusteigen, und endlich wird die wahre Demut kommen […], (die) Frieden bringt, weil sie nicht beansprucht, dass du über das Universum herrschen oder alle Dinge so beurteilen musst, wie du sie haben möchtest.” ¹
Das Gebet hat viele Formen. Manche Gebete entstehen aus der Überzeugung der eigenen Bedürftigkeit, manch andere gleichen eher einer Widmung.
Sie alle bilden eine Leiter, an der zu Beginn die Illusion einer Trennung von GOTT steht und hinter dem Bitten die Absicht GOTT zu kontrollieren. Diese Leiter führt weiter hinauf bis zur Erleuchtung, dem Gewahrwerden des Einsseins mit GOTT, wo das kleine Selbst sich im SELBST der LIEBE GOTTES auflöst.
Dann ist das Gebet nichts anderes mehr als „die eine Stimme, die sich der SCHÖPFER und die Schöpfung teilen” ¹, ein Lied des Dankes.
Der Prozess der Übergabe
Verfasst von elb unter David R. Hawkins, SELBST, spirituelle Übung, Übergabe am 12. Februar 2008
Im dem Buch “Licht des Alls” von Dr. David R. Hawkins gibt es einen Abschnitt, der den Prozess der Übergabe überblickt und deutlich macht, dass es unter jeder an GOTT übergebenen Denkposition, noch tiefere Glaubensebenen gibt.
Alle spirituellen Sucher wissen, dass das Wesen aller Pfade zu GOTT im Sich-Ausliefern besteht, aber wem und wie ist nicht klar. Ohne eine deutliche Technik verbringen viele Suchende Jahre mit der Übergabe an Inhalten und beklagen sich, dass sie damit nicht weiterkommen. Der Geist/Gemüt (mind) fährt einfach fort mit seiner endlosen Produktion, und man kann somit Inhalte gar nicht so schnell abgeben, wie sie produziert werden. Es ist ein Spiel, bei dem man nur verlieren kann.
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David R. Hawkins. Licht des Alls; S.85 (freie Übersetzung)
Dr. Hawkins schreibt, dass hinter dem immer wieder erneut produzierten Inhalt,
- das Problem der “Anhaftung an den Inhalt” liegt
- die Anhaftung an den Inhalt an der darunter liegenden Glaubensüberzeugung, “dass ein mentaler Inhalt Glück bringt und Probleme löst”
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Die zwei Stile der Kontemplation
Verfasst von elb unter David R. Hawkins, Hingabe, spirituelle Übung am 5. Februar 2008
Nicht fokussierter, kontemplativer Stil:
Die Aufmerksamkeit wird von der zentralen Sicht zur peripheren Sicht verschoben
In dieser Praxis bleibt man ständig der Gesamtheit seiner Umgebung gewahr, ohne Fokus, Interesse oder Auswahl auf etwas Konkretes zu richten. Diese Methode ist besonders zu Beginn nicht passend für Situationen, die unsere Anwesenheit und Teilnahme erfordern, wie beispielsweise Auto fahren. Später kann sie fast durchgängig benutzt werden. Indem man fest im peripheren Sichtfeld bleibt, ohne etwas zu bevorzugen oder zurückzuweisen, das man sieht oder hört, wächst die Loslösung. Plötzlich ist man der Ganzheit und des Eins-Seins von ALLEM, WAS IST, gewahr und erkennt, dass jedes Element die perfekte Ausdrucksform seiner eigenen Essenz ist. Es stellt sich heraus, dass alles in perfekter Heiterkeit und vollkommener Harmonie vor sich geht. Zum Rest des Beitrags »

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