Beiträge getagged mit Hingabe

Verehrung und Gottergebenheit

»O Gott!« rief einer viele Nächte lang,
Und süß ward ihm sein Mund von diesem Klang.
»Viel rufst du wohl!« sprach Satan voller Spott:
»Wo bleibt dir Antwort: “Hier bin ich!” von Gott?
Nein, keine Antwort kommt vom Thron herab!
Wie lange schreist du noch “O Gott!” Laß ab!«
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Als er betrübt, gesenkten Hauptes, schwieg,
Sah er im Traum, wie Chidr1 niederstieg,
Und sprach: »Warum nennst du ihn denn nicht mehr?
Was du ersehnst, – bereust du es so sehr?«
Er sprach: »Nie kommt die Antwort: “Ich bin hier!”
So fürchte ich, er weist die Türe mir!«
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»Dein Ruf “O Gott!” ist mein Ruf “Ich bin hier!”
Dein Schmerz und Flehn ist Botschaft doch von mir,
Und all dein Streben, um mich zu erreichen,
Daß ich zu mir dich ziehe, ist’s ein Zeichen!
Dein Liebesschmerz ist meine Huld für dich -
Im Ruf “O Gott!” sind hundert “Hier bin ich!”«.

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Jelal-ad-Din Rumi

Der Nutznießer von Anbetung ist der Anbetende
David Hawkins

1 Chidr (Chidhr, Chidher, al-Chadhir) [arab. "der Grüne"] – sagenhafte Gestalt des Islam. Chidr soll als ewiger Wanderer im Reich der Finsternis bis zur Lebensquelle vorgedrungen sein.

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Rütteln an den Pforten des Himmels

Eines der kraftvollsten Gebete, ist es, zu wiederholen, dass man ein Diener GOTTES sei. Du sagst: “Ich bin ein Diener des HERRN; Deshalb ist mein Wille, meine Gedanken, und alles weitere nutzlos. Dadurch, dass du erklärst, ein Diener des HERRN zu sein, und dann GOTT bittest SEINEN WILLEN für dich zu äußern, und daraufhin fragst: “Auf welche Weise kann ich DIR dienen, Oh HERR?“, vervollkommnet dich GOTT. Denn nun, bist du zu SEINEM Problem geworden. Nun ist es SEIN Problem, wie man aus dir ein besseres Instrument macht.
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So wie eine Katze, die zeigt, dass dein Zuhause nun ihres ist und du sie deshalb nun zu füttern hast.
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Ich nenne das „Rütteln an den Pforten des Himmels”.
An den Himmelspforten rüttelst du, indem du GOTT sagst, dass du SEIN Diener bist und ER sich jetzt darum kümmern muss. Und nun bedrängst du IHN mit Gebeten und demütigem Flehen.
Ramana Maharshi sagte: „Letztendlich wird GOTT Mitleid mit dir haben und dir geben, was du erbittest.” Natürlich scherzt Maharshi auf eine Art, aber andererseits meint er es sehr ernst.
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Wenn du beginnst an den Pforten des Himmels zu rütteln, könnte man sagen, dass GOTT nun aufmerksam auf dich werden muss. Andererseits ist dort dieser Idiot da draußen, der Inanspruch nimmt dein Diener zu sein und du musst nun irgendetwas dafür tun.*

Wer bereits das Glück hatte Dr. David R. Hawkins via Video oder Live mitzuerleben, weiß, mit wieviel wahrhaft göttlichem Humor er spirituelle Sachverhalte zum Ausdruck zu bringen vermag. Ich sehe sein Lachen und Lächeln, die von diesen Worten begleitet werden.

Der Wunsch, ein Diener GOTTES werden zu wollen, erwickelt sich aus einer grenzenlosen Liebe zu GOTT. Und aus dieser grenzenlosen Liebe Zum Rest des Beitrags »

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Ganzhingabe

A tree on the horizon


Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir,
was mich hindert zu Dir!

Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich fördert zu Dir!

Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen Dir!*

*Nikolaus von der Flühe

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Einfache Hilfsmittel von großem Wert

Mit dieser bemerkenswerten Liste an Hilfsmitteln (die es sich lohnt eingerahmt an die Wand zu hängen und zu verinnerlichen) möchte ich gerne auf eine ebenso bemerkenswerte Seite im Internet aufmerksam machen: SpiritualWiki. Insbesondere das dort eingebettete Portal zu der Lehre von David R. Hawkins, aus dessen Feder diese aufgeführten “Tools” stammen, möchte ich dir ans Herz legen.

Einfache Hilfsmittel von großem Wert:

  • Sei zu allem und jedem freundlich einschließlich deiner selbst, ohne Ausnahme und zu jeder Zeit.
  • Ehre das Leben in all seinen Ausdrucksformen, wie dem auch immer sei, selbst wenn du es nicht verstehst.
  • Setze bei nichts ein tatsächlich gesichertes Wissen voraus. Bitte GOTT, (dir) den Sinngehalt zu enthüllen.
  • Strebe danach, die verborgene Schönheit von allem, was existiert, zu sehen – dann wird sie sich offenbaren.
  • Vergib’ allem, was du erlebst und erfährst, wie dem auch immer sei. Bedenke, dass Christus, Buddha und Krishna gleichermaßen sagten, dass alle Irrtümer auf Grund von Unwissenheit geschehen. Sokrates sagte, dass sich alle Menschen nur für das entscheiden können, was sie für richtig halten. Zum Rest des Beitrags »

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