Gottergebene Nichtdualität

Die Lehre von David R. Hawkins

Gottergebene Nichtdualität ist ein direkter Weg zur Erleuchtung und lässt sich übersetzen als “Hingabe an GOTT und seinen Willen und an die Wahrheit, die nichtlinear ist”. Der Pfad des Herzens und der des Nicht-Geistes bilden in der Lehre von Dr. David R. Hawkins eine Einheit.

Die transformierende Kraft spiritueller Wahrheit misst sich, laut Dr. Hawkins, am Grad der Hingabe und spiritueller Verpflichtung an dieser. Hingabe aktiviert den Spirituellen WILLEN (Bewusstseinswert 850) und ist daher unbeschreiblich machtvoll. Hingabe geht einher mit den essentiellen Qualitäten von Göttlichkeit wie Mitgefühl, Liebe, Weisheit und Nichtparteilichkeit, die dann die Erreichung des Zieles, ganz und gar ein Diener GOTTES zu sein, voll und ganz unterstützt. Der Weg der gottergebenen Nichtdualität vollzieht sich in folgenden Schritten:

  1. Die Natur des Egos verstehen und akzeptieren, wofür es da ist
    → Statt das Ego zu verteufeln und mit Sünde zu behaften, ist es hilfreicher sich mit dem Ego anzufreunden und zu erkennen, dass es nur die tierische Natur ist. Dr. Hawkins empfiehlt das Ego wie ein nicht stubenreines Haustier zu sehen.
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  2. Die Identifikation mit dem Ego/Selbst transzendieren, anstelle zu versuchen das Ego/Selbst zu bekämpfen. Dies geschieht durch
    • Liebe, Güte, Vergebung und Mitgefühl
      → durch die Entscheidung liebevoll und gütig, vergebend, sanftmütig und mitfühlend gegenüber allem Leben, einschließlich seiner selbst, zu sein.
    • Demut und Dankbarkeit
      → durch wachsendes Gewahrsein der Beschränkung des Egos vollkommene Demut entwickeln, indem zu keiner Zeit ein gesetztes Wissen vorausgesetzt wird.
    • Wahrheit
      → die Wahrheit über die Natur des Bewusstseins zu hören, sich dieser Wahrheit auszusetzen, hat bereits schon transformierende Kraft. Wahrheit von Nicht-Wahrheit unterscheiden zu können bedeutet Essentielles von Nicht-Essentiellem zu unterscheiden. Dies führt zu einem größeren Gewahrsein und hilft dem spirituellen Aspiranten Fallen zu umgehen.
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  3. Die Intention das Leben wie ein Gebet zu leben, ein Diener GOTTES zu sein und sein ganzes Sein IHM zu widmen, durch
    • Übergabe
      → Die Identifikation des Ego/Verstand/Gemüt mit Inhalt und die Konzentration darauf durch den Prozess der Übergabe fortwährend GOTT übergeben. „Anstelle sich dem endlosen Strom von Gedanken und Gefühlen zu widmen, geht es in dem Prozess darum sich mehr mit dem Kontext als mit dem Inhalt zu identifizieren.” ”Licht des Alls”, S. 82
    • Kontemplation
      → Durch fortwährende Meditation im gegenwärtigen Moment sein ohne zu versuchen diesen zu verändern. Die Eins-Gerichtetheit des Geistes entwickeln, um sich mit Hingabe ausschließlich dem, was gerade dran ist, zu widmen (fokussierte Kontemplation) oder sich mit dieser Eins-Gerichtetheit auf den Kontext auszurichten (nicht-fokussierte, periphere Kontemplation).
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